Analyse des spanischen Grundeinkommens

24.06.2020
Yago Álvarez Barba
  • Man rechnet damit, dass etwa 2,3 Millionen Menschen von diesem Grundeinkommen (IMV) profitieren können.
  • Die notwendige Finanzierung für die Maßnahme beträgt jährlich 3 Milliarden Euro, etwa 0,24% des spanischen BIP 2019.
  • Die von VOX im Parlament angeführte extreme Rechte hat eine aggressive Kampagne gestartet, in der diejenigen, die diese Maßnahme fordern, als faul oder Schmarotzer bezeichnet werden.
  • Der bürokratische Hürdenlauf, die Hülle der Bedingungen der Maßnahme sowie der Ausschluss von Migrant*innen in einer irregulären Verwaltungssituation sind einige der Grenzen, die von verschiedenen sozialen Organisationen kritisiert werden.

Abstract

Das Grundeinkommen (Ingreso Mínimo Vital - IMV) ist nicht dasselbe wie ein
Bedingungsloses Grundeinkommen, aber es ist ein großer Schritt hin zu diesem Ziel. In einem globalen Kontext der stetigen Zunahme der Ungleichheiten, der wachsenden strukturellen Arbeitslosigkeit und eines Wirtschafts- und Sozialsystems mit zunehmend virulenteren zyklischen Krisen, wird ein wirtschaftliches Netzwerk zur Unterstützung der Bürger*innen immer erforderlicher. Spanien durfte hier nicht zurückbleiben.

Von Yago Álvarez Barba
Journalist, Verantwortlich für das Wirtschaftsresort in der digitalen Zeitung El Salto diario

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